Apotheken-Notdienst

Artischocke

gesundu.com

Wissenschaftlicher Name: Cynara scolymus L.

Allgemein

Die Artischocke gilt nicht nur als Delikatesse, sie ist schon seit der Antike als Heilpflanze bekannt. Die Griechen und Römer schätzten vor allem die verdauungsfördernde Wirkung der Pflanze und setzten sie gegen rheumatische Beschwerden und zur Entwässerung ein. Ursprünglich aus Nordafrika stammend verbreitete sich die Artischocke schon früh über den Mittelmeerraum bis nach Südamerika und zu den Kanarischen Inseln. Nach Mittel- und Nordeuropa wurde sie erst im Mittelalter importiert.

Charakteristik

Der wärmeliebende Korbblütler wird heute vor allem im Mittelmeerraum und in Nord- und Südamerika angebaut. Die distelartige Pflanze wächst bis zu 2 Meter hoch und bildet im zweiten Jahr Blütenköpfe, die kurz vor der Blüte geerntet werden. Zum Verzehr eignen sich der fleischige Blütenboden und der untere Teil der Hüllblätter. Die Grundblätter der Pflanze werden für medizinische Zwecke genutzt.

Anwendungsbereiche

Innere Anwendung: Linderung von Verdauungsbeschwerden wie Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit, Anregung der Gallenblase bei Funktionsstörungen
Volksmedizin: Unterstützung der Verdauungsfunktion, Senkung des Blutfett- und Cholesterinspiegels des Bluts, Hilfe bei Appetitlosigkeit, Entwässerung, Anregung des Leberstoffwechsels

Dosierung

Innere Anwendung:  
Extrakt: mittlere Tagesdosis 6 g getrocknete bzw. 30 g frische Blätter
Fertigpräparate sind in Form von Trockenextrakten, Kapseln, Dragees, Tabletten, Pflanzensaft oder Tropfen zu erhalten. Anwendung und Dosierung entsprechend der Angaben des Herstellers.

Wirkung und Nebenwirkungen

Die Blätter der Artischocke enthalten Bitterstoffe, Caffeoylchinasäuren und Flavonoide. Diese Inhaltstoffe fördern die Gallenbildung und den Gallenfluss und helfen bei Verdauungsstörungen.  Neue Forschungen weisen darauf hin, dass Artischocken-Extrakte dabei helfen können, den Cholesterinspiegel zu senken.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Korbblütler und bei Verschluss der Gallenwege. Bei Gallensteinleiden nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen.


Quelle: martens.de

Wissen

Gesundheit von A bis Z

Alltagstaugliche Sehhilfen: Gleitsichtbrillen und Multifokallinsen

Es gilt als medizinisch erwiesen, dass sich die Sehkraft von Menschen im Alter verschlechtert. Ab de...

Stammzellen – die Lebensversicherung fürs Kind?

Ein Kind zu bekommen, ist für Paare ein extrem freudiges und aufregendes Erlebnis. Manchmal wer...

Selbsthilfegruppen: Begegnungen – Gespräche – Hilfe zur Selbsthilfe

Das ist es, was sich kranke Menschen oder Menschen in Lebenskrisen von einer Selbsthilfegruppe e...

Tinnitus: Die möglichen Ursachen

Stellen Sie sich vor, es würde jeden Tag 24 Stunden lang ihr ehemaliger Sportlehrer mit...

Zu wenige nehmen die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch

Vorsorgeuntersuchungen dienen der Früherkennung von Krankheiten. Wer lange leben möcht...

Alle Jahre wieder GRIPPESCHUTZIMPFUNG

Alle Jahre wieder, wenn die Sonnentage kürzer werden und erste Eisblumen sich an de...

health Beliebter Eintrag: Vitamin C
Über gesundu.com

Bitiusant endel esed ullandemolo ero blaboru ptatem enis posti blabor rem cor am vel eos et magnate eatate ducium fuga. Rit laciis porera voluptat et occusti custibu sandae ne vendi verum harum doluptus quos dem quos volu. Necus il eium et re pro erspell oribusciis estiorro bea doluptatia comnimusdam ea necto dolorum eatem exeria nobitat voluptatur sim et et ommost re vel ex est maximus dus escipis apellauda sitempo rempeliquaest voluptatus porest lania saperiant licil mo estestiuntem quatemolo eaquiam